Ungeliebte Verhaltensweisen sind ein häufige Liebeskiller. In diesem Blogbeitrag möchte ich meinen Weg zu einem gesünderen Lebensstil für mich und zu einem gesünderen Schlaf für meine Frau mit Dir teilen.
[Neujahrstag 2024; 103 kg; Blutdruck: 140/99]
Beginn der Erkenntnis: Der Moment der alles beginnt zu verändern…
Am Morgen nach der Silvester-Nacht stehe ich nackt und noch etwas desorientiert auf der Waage; ich traue meinen Augen nicht…; langsam etwas orientierter nehme ich doch die Anzeige wahr; Die Waage zeigt 103 kg; Ein Teil in mir weiß sofort: das ist zu viel! Aber mit dem Wissen haben wir alle kein Problem; wir haben kein Informationsdefizit; Es sind Gefühle, die uns wie Hürden im Weg stehen.
[In einer der Nächte kurz nach Silvester]
Meine Frau Sylvia, tut sich leichter zu schlafen, je dunkler und je ruhiger das Schlafzimmer ist…
Irgendwann zwischen 0:00 Uhr und 03:00:
Sylvia: „Du schnarchst – dreh Dich um!“
… ca. 10 Minuten hat sie Ruhe.
Nach 10 Minuten ist sie genervt und muss Ohrstöpsel aus ihrer Nachttischschublade kramen *seufz*
Und die tun ihr weh nach einer gewissen Zeit…
Am Morgen danach:
Sylvia: „Das geht so nicht weiter!…“
Ich: „Du hast den Hypnotiseur im Haus. Möchtest Du Dir ein schützendes Tier aus dem Geräusch machen, das die Höhle nachts bewacht?“
…Der Prophet im eigenen Haus & so… ^^
Sylvia: „Nein! Mach was bei Dir!“
So habe ich in den Tagen zwischen Silvester und 3 Könige überlegt, was ich machen könnte, außer auf dem Sofa zu schlafen – was definitiv auch keine gute Idee wäre auf Dauer 😉
Der Entschluss: Eine Veränderung beginnt im Kopf – Durchhalten kann aber nur der Bauch 😉
In einer der Nächte kurz nach 3 Könige – ich hatte im Schlafzimmer, vermutlich schnarchend, geschlafen -kamen mir im Traum folgender – ich nenne ihn mal… „Traum-Fetzen“:
<< ich werde zum Thema Gewichtsmanagement eine Selbsthypnose machen >>
Am nächsten Morgen nahm ich an der Kühlschranktür eine eher schon vergessene Notiz wahr, die mir der Hausarzt auf einem quadratischen Notizzettel mit auf den Weg gegeben hatte; darauf stand: „Lebensstil! und 125 / 85 Blutdruck“
„Ja, das passt zusammen“, dachte ich bei mir.
Mein nächster Gedanke war: „Jetzt steht der Fasching vor der Tür… keine gute Startposition für solch ein Vorhaben“. Also Beschluss: am Aschermittwoch geht’s los!
( -> Eintrag in meinen Kalender 😉)
[Am Morgen des Aschermittwochs]
Am Morgen des Aschermittwochs stehe ich wieder auf der Waage: Sie zeigt 100,5 kg. Ich denke: „Schon ein bisschen besser.“
Wie mir das Klienten auch oftmals berichten, hilft tatsächlich der reine Vorsatz schon vor dem Start der ‚Therapie‘; ich hatte wohl in den letzten Tagen bereits unbemerkt manches verändert und mir damit einen kleinen Vorsprung zum Start erarbeitet.
[Nachmittags]
So liege ich da in meinem Praxis-Sessel am Nachmittag des Aschermittwochs.
Ich gönne mir ein gemütliches Abtauchen in eine angenehme wohlig warme Trance. Dazu suche ich mir einen Punkt am Boden, während ich Atme schließen sich unmerklich meine Augen und mit jedem Atemzug, mit jedem Muskel den ich anspanne und wieder loslasse sinke ich immer tiefer in diesen wie in Watte gepackten Zustand.
Während ich auf meinem Flug in die Vergangenheit und in die Zukunft spannende, erhellende und rührende Momente durchlebe, rattert wie auch immer mein Unterbewusstsein im Hintergrund.
Als ich im Hier und Jetzt wieder „aufwache“, ist mir bewusst: ich werde jetzt auf jeden Fall die nächsten 45 Tage meine bisherigen Ernährungs- und Trinkgewohnheiten deutlich umstellen.
Wasser statt Cola, Wasser statt Alkohol, nix statt Schokolade, nix statt Brot; Eher Eiweiß, eher weniger Kohlehydrate; in dieser Richtung wird es zunächst mal bis Ostern gehen…
[23.3.24 morgens 95 kg; Blutdruck: 134/72]
erste Zwischenzeit: Erfolge und Hindernisse auf dem Weg
Heute ist der 23.3., seit Aschermittwoch ist ein guter Monat vergangen
Ich stehe auf der Waage, sie zeigt: 95 kg.
Ich fühle mich deutlich fitter und energiegeladener, kann mich noch besser konzentrieren als vor 5 Wochen;
Blutdruck und Puls haben etwas bessere Werte.
Sylvia jammert ab und an noch, über Schnarchen, aber es scheint mir seltener und weniger intensiv zu sein.
Ich bin gespannt, was der Hausarzt bald bei der nächsten Kontrolle sagen wird.
Ein Ausblick in die Zukunft:
Ich bin noch nicht am Ziel, aber die Richtung stimmt definitiv.
Beim Gewicht eine 8 vorn dran ist das erste Ziel; der Tandem-Fallschirmsprung auf meiner Löffel-Liste, ist nur bis 90 kg möglich.
Da ich etwas Puffer möchte, falls mich doch mal eine Pizza anlächelt, wären 85 kg optimal.
Stay tuned und bleib gespannt, wie es weiter geht: ich selbst bin es am allermeisten 😊
Wenn Du Dich auch auf eine Reise zu was auch immer begeben willst, nutze mein Angebot zu einem kostenlosen telefonischen Erstgespräch!
Lass uns reden! 😉
Ich freu mich auf Dich!